rechte Frau blond, Kartenstapel rechts

Knapper Vierkampf beim Bernd-Bertolli-Turnier

Mit 53 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das Bernd-Bertolli-Turnier im Brauhaus Leoben bestens besucht. Die Spielerinnen und Spieler reisten nicht nur aus allen Teilen der Steiermark an, sondern auch aus Kärnten und Oberösterreich. Das sorgte für ein stark besetztes Teilnehmerfeld und zahlreiche interessante Begegnungen an den Spieltischen.

Die gelungene Kombination aus großzügigen Spielräumen, guter Verpflegung und angenehmer Atmosphäre im Brauhaus Leoben kam bei den Teilnehmern hervorragend an.

Für die Organisation des Turniers zeichneten die Spielerinnen und Spieler der Niklasdorfer Dienstagsrunde verantwortlich. Christian Reichel führte dabei als Turnierleiter und Moderator souverän durch den Tag und sorgte gemeinsam mit seinem Team für einen reibungslosen Ablauf.

Nach drei spannenden Spielrunden setzte sich schließlich Arno Peter aus Villach mit 153 Punkten vor Heinz Zechner aus Bruck an der Mur mit 149 Punkten und Ewald Spiess aus Liebenfels mit 139 Punkten durch. Angesichts der geringen Punkteabstände im Spitzenfeld blieb die Entscheidung um die Podestplätze bis zuletzt offen.

Den Grundstein für seinen Turniersieg legte Arno Peter mit drei konstant starken Runden. Während viele seiner Konkurrenten im Verlauf des Turniers größere Schwankungen hinnehmen mussten, gelang es ihm, über den gesamten Turniertag hinweg auf hohem Niveau zu punkten. Gerade diese Ausgeglichenheit erwies sich am Ende als der entscheidende Faktor und brachte ihm mit 153 Punkten den verdienten Turniersieg.

Heinz Zechner spielte ebenfalls ein hervorragendes Turnier und machte vor allem in der zweiten Runde auf sich aufmerksam. Mit 108 Punkten erzielte er dabei die zweithöchste Einzelrunde des Tages und setzte sich damit zwischenzeitlich in der Spitzengruppe fest. Lange Zeit schien sogar der Turniersieg in Reichweite, letztlich fehlten ihm mit 149 Gesamtpunkten lediglich vier Zähler auf den Sieger. Dennoch durfte er sich über einen ausgezeichneten zweiten Platz freuen.

Eine besondere Leistung gelang Ewald Spiess . Mit 142 Punkten spielte er die höchste Einzelrunde des gesamten Turniers und sorgte damit für ein echtes Ausrufezeichen. Mit insgesamt 139 Punkten sicherte sich Ewald schließlich den hervorragenden dritten Platz und komplettierte das Podium.

Aus Frohnleitner Sicht verlief das Turnier mit zartem Licht und leichtem Schatten. Wolfgang Thomann erreichte mit 43 Punkten den guten 12. Platz und verpasste die Top 10 nur knapp. Walter Vojta landete mit -11 Punkten im Mittelfeld und bewegte sich damit in jenem Bereich der Ergebnisliste, in dem man ungestört über die Erfolge anderer berichten kann. 😄

Groß aufspielen konnten hingegen einmal mehr unsere Freunde aus Niklasdorf. Rudolf Skerjanz, Ludwig Glaser und Margit Macher belegten die Ränge vier, fünf und sechs und sorgten damit für eine eindrucksvolle Demonstration der Spielstärke der Niklasdorfer Tarockrunde. Besonders knapp verlief das Turnier für Rudolf Skerjanz, dem am Ende lediglich fünf Punkte auf einen Podestplatz fehlten. Wenn da bloß nicht so ein böser Kakadu gewesen wäre…. Wie schon bei zahlreichen Turnieren zuvor zeigte sich damit einmal mehr, dass in Niklasdorf nicht nur regelmäßig, sondern offenbar auch äußerst erfolgreich trainiert wird.

Mit einem spannenden Kampf um die Spitzenplätze und Teilnehmern aus drei Bundesländern wird das Bernd-Bertolli-Turnier jedenfalls in bester Erinnerung bleiben. Für das kommende Jahr kehrt das Turnier zwar wieder nach Niklasdorf zurück, doch Leoben hat seine Aufgabe als Gastgeber mit Bravour gemeistert. 🍻🏆.

Von links: Turnierleiter und Moderator Christian Reichel, Heinz Zechner (2. Platz), Peter Arno (Turniersieger), Ewald Spiess (3. Platz) und Mitorganisatorin Margit Macher.

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