rechte Frau blond, Kartenstapel rechts

Starker Start, verdienter Sieg für Hermann Lankmayer

51 Tarockspieler trafen sich am 12. September im Gasthaus Riedisser in Vasoldsberg zum Turnier im Rahmen des STC, das von Herwig Baumann organisiert wurde. Herwig sorgte für einen reibungslosen und sympathischen Ablauf sowie beste Turnierbedingungen. Nach drei spannenden Spielrunden setzte sich schließlich Hermann Lankmayer aus Aigen im Ennstal vor Josef Winkler aus Villach und Veronika Schober aus Hitzendorf durch. Einmal mehr zeigte sich dabei, dass sich das harte Training in Niklasdorf bezahlt macht, denn sowohl Hermann Lankmayer als auch Veronika Schober gehören regelmäßig zum dortigen Teilnehmerkreis.

Den Grundstein für seinen Erfolg legte Hermann Lankmayer aus Aigen im Ennstal bereits früh. Mit 92 Punkten in der ersten und 76 Punkten in der zweiten Runde setzte er sich an die Spitze des Feldes. In der Schlussrunde ging es daher vor allem darum, den herausgespielten Vorsprung zu verteidigen, was ihm schließlich eindrucksvoll gelang. Besonders bemerkenswert war dabei seine Konstanz, denn als einziger der späteren Podestspieler blieb er in allen drei Runden frei von größeren Einbrüchen.

Josef Winkler aus Villach zeigte vor allem zu Beginn des Turniers groß auf. Mit hervorragenden 110 Punkten in der ersten Runde setzte er ein deutliches Ausrufezeichen und legte damit den Grundstein für seinen Podestplatz. Nach weiteren soliden 38 Punkten in der zweiten Runde schien sogar der Turniersieg in Reichweite, allerdings musste er in der Schlussrunde mit minus 20 Punkten einen Rückschlag hinnehmen. Dennoch rettete er einen hauchdünnen Vorsprung ins Ziel und sicherte sich den zweiten Platz.

Eine ausserordentliche Leistung gelang Veronika Schober aus Hitzendorf. Nach einem denkbar schlechten Start und dem höchsten Minuswert des gesamten Turniers von 121 Punkten in der ersten Runde schien ein Spitzenplatz außer Reichweite. Doch dann startete Veronika eine beeindruckende Aufholjagd. Mit 181 Punkten in der dritten Runde erzielte sie nicht nur den höchsten Einzelrundenwert des Tages, sondern katapultierte sich auch noch auf den hervorragenden dritten Gesamtrang. Dabei halfen ihr nicht weniger als drei erfolgreiche Valats, einer davon als Solospielerin und zwei gemeinsam mit einem Partner. Wie man in der Steiermark sagt: Das Glück ist ein Vogerl, und an diesem Tag ließ es sich gleich mehrmals auf Veronikas Schulter nieder. Mit insgesamt 126 Punkten lieferte sie damit eine der bemerkenswertesten Turniergeschichten des Tages.

Die Frohnleitner Delegation war diesmal vor allem durch ihre geschlossene Mannschaftsleistung auffällig. Während andere Teilnehmer um den Turniersieg kämpften, konzentrierten sich die drei Spieler der Frohnleitner Tarockrunde – Wolfgang Thomann, Siegfried Pichler und Walter Vojta – erfolgreich darauf, geschlossen in den negativen Punkterängen zu landen. Der Verfasser dieses Berichts verzichtet aus Gründen des Selbstschutzes und der Höflichkeit auf eine detaillierte Ergebnisanalyse. Die betreffenden Spieler werden gebeten, Beschwerden ausschließlich schriftlich einzureichen. 😄

Von links: Josef Winkler, Hermann Lankmayer, Veronika Schober, Herwig Baumann und das Glücksengerl.

Entdecke mehr von Tarock Frohnleiten

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen