Beim Turnier des Steirischen Tarock Cups in Hitzendorf am Samstag, dem 11. Juli, gab es Grund zum Singen. Die Hitzendorferin Veronika Schober spielte ein hervorragendes Turnier und sicherte sich mit beeindruckenden 233 Punkten den Turniersieg vor Günther Pestitscheck aus Graz und Brigitta Hainz aus Kapfenberg.
Passenderweise wurde Veronika bei der Siegerehrung von einigen Tarockspielerinnen und Tarockspielern mit einem spontanen Ständchen auf den bekannten Schlager „Veronika, der Lenz ist da“ bedacht. Selten hat ein Lied besser zur Siegerin eines Tarockturniers gepasst.
Organisiert und geleitet wurde das Turnier von Evelin Dürnsteiner aus Graz. Dass das Schicksal mit Turnierveranstaltern oft besonders streng umgeht, zeigte sich auch diesmal. Während die Gäste um die Spitzenplätze kämpften, lief es für die Turnierleiterin selbst nicht nach Wunsch. Mit viel Humor nahm sie ihre Platzierung zur Kenntnis und stiftete den Preis für den letzten Platz kurzerhand an den Vorletzten weiter. Über diese besondere Auszeichnung durfte sich Ewald Spieß aus Liebenfels freuen.
Aus Frohnleitner Sicht verlief das Turnier diesmal eher mittelprächtig. Wolfgang Thomann erreichte Rang 17, der noch deutlich geschwächte Walter Vojta belegte Platz 33. Auch wenn diesmal keine Spitzenplatzierung gelang, sind wir überzeugt, dass die Frohnleitner Vertreter bei den kommenden Bewerben des Steirischen Tarock Cups wieder weiter vorne in der Ergebnisliste zu finden sein werden.
Und sonst? Neben dem Sieg von Veronika und dem großartigen zweiten Platz von Günther haben es ausserdem noch Hermann Lankmayer und Martin Schreiner von unseren Niklasdorfer Tarockfreunden unter die Top 10 geschafft. Herzliche Gratulation hierzu!
Wie gewohnt herrschte in Hitzendorf eine ausgesprochen angenehme und freundschaftliche Atmosphäre. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, einen Teil der Spiele im Freien auszutragen. Trotz des zeitweise kräftigen Windes zog es viele Spielerinnen und Spieler unter die großen Bäume am Balkon des Veranstaltungsortes. Bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke spendeten diese wohltuenden Schatten und sorgten für deutlich angenehmere Spielbedingungen als im Turniersaal.
Mit einem verdienten Heimsieg von Veronika Schober, bester Stimmung unter den Teilnehmern und vielen spannenden Partien wird das Hitzendorfer Turnier jedenfalls in bester Erinnerung bleiben. Und eines ist seit Samstag ohnehin unbestritten: Veronika – der Sieg ist da! 🏆🎶

